In Weinfelden trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Wissenschaft, NGOs, Politik und Wirtschaft zum ersten Stakeholderdialog von Lidl Schweiz. Im Zentrum standen offene Gespräche über Tierwohl, Klimaschutz und bewusste Ernährung – mit dem Ziel, Kritik aufzunehmen, Erwartungen zu verstehen und Nachhaltigkeit noch konsequenter im Kerngeschäft zu verankern.
Stakeholderdialog von Lidl Schweiz: Gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln
Nachhaltigkeit entsteht nicht im Alleingang. Sie entsteht im Dialog. Deshalb hat Lidl Schweiz 2025 den Stakeholderdialog ins Leben gerufen.
Publiziert am 16. März 2026

Nachhaltigkeit entsteht im Austausch. Deshalb interessiert uns: Wie bringst du dich am liebsten bei Nachhaltigkeitsthemen ein?
Dialog auf Augenhöhe: Warum Nachhaltigkeit Austausch braucht
Lidl Schweiz steht als Detailhändler im Zentrum eines komplexen Systems, in dem Entscheidungen im Sortiment und in der Beschaffung unmittelbare Auswirkungen auf Produzenten, Lieferanten, Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie auf Umwelt und Klima haben.
«Eine bewusste Ernährung fördern, die erschwinglich ist und gut schmeckt, ist unser Ziel. Dafür haben wir Nachhaltigkeit fest in unserer Strategie verankert»
Nicholas Pennanen, CEO von Lidl Schweiz
Der regelmässige Austausch mit verschiedenen Anspruchsgruppen hilft Lidl Schweiz, Erwartungen frühzeitig zu erkennen, Herausforderungen besser zu verstehen und Massnahmen dort anzusetzen, wo sie tatsächlich Wirkung entfalten.
Viele Perspektiven an einem Tisch
Am Stakeholderdialog in Weinfelden waren Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen beteiligt: NGOs und Wissenschaft, die wichtige Impulse und kritische Fragen einbringen, Lieferanten und Landwirte, die Nachhaltigkeit in der Praxis umsetzen, politische Akteure, welche die regulatorischen Rahmenbedingungen mitgestalten, sowie Kundinnen und Kunden, deren Erwartungen den Alltag im Handel prägen. Diese Vielfalt an Perspektiven ist entscheidend, um komplexe Themen wie Tierwohl, Klimaschutz oder nachhaltige Landwirtschaft gemeinsam zu betrachten.

In moderierten Gesprächsrunden und Workshops wurden konkrete Fragestellungen diskutiert – etwa, wie sich der Ausbau pflanzenbasierter Angebote mit der Rolle der Schweizer Landwirtschaft verbindet oder welche Hebel der Detailhandel bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen entlang der Lieferkette hat. Dabei lag der Fokus stets auf praktischen Lösungsansätzen und darauf, wo Lidl Schweiz gemeinsam mit seinen Partnern kurz- und mittelfristig ansetzen kann.
Kritik als Chance
Der Stakeholderdialog ist bewusst kein PR-Event, sondern ein Raum für offenen Austausch. Unterschiedliche Positionen sind ausdrücklich erwünscht, gerade bei kontroversen Fragen rund um Preise, Qualität, Ursprung oder Umweltwirkung von Produkten.
Gerade kritische Rückmeldungen helfen dem Unternehmen, blinde Flecken zu erkennen und neue Ansätze zu entwickeln – etwa in der Zusammenarbeit mit Lieferanten, bei Transparenzinitiativen oder bei der Weiterentwicklung von Sortimentsrichtlinien. So wird aus Kritik ein konkreter Arbeitsauftrag.
Transparenz und kontinuierlicher Austausch
Für Lidl Schweiz gehört zum Dialog immer auch Transparenz. Fortschritte, Herausforderungen und offene Fragen sollen sichtbar gemacht werden – unter anderem auf der Nachhaltigkeitsplattform «Gesagt, getan», auf der Lidl Schweiz regelmässig über Projekte, Ziele und Kennzahlen informiert. Denn nachhaltige Entwicklung ist ein Prozess, kein Zustand.
Der Stakeholderdialog ist deshalb nicht als einmalige Veranstaltung gedacht, sondern als fortlaufender Austausch. Der nächste Stakeholderdialog-Tag ist für März 2026 in Sévaz geplant und soll erneut Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen. Oder anders gesagt: Nachhaltigkeit ist kein Projekt mit einem Enddatum, sondern eine gemeinsame Aufgabe – und genau deshalb bleibt Lidl Schweiz im Gespräch.









