Stakeholder-Dialog in Sévaz: Gemeinsam die Zukunft der Schweizer Agrar- und Ernährungswirtschaft gestalten

Nachhaltigkeit kennt keine Sprachgrenzen. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Weinfelden hat Lidl Schweiz seinen Stakeholderdialog im März 2026 in der Romandie fortgesetzt. In Sévaz trafen sich Akteure aus Politik, Landwirtschaft und Verarbeitung, um Lösungen für eine nachhaltige Wertschöpfungskette in der Westschweiz zu diskutieren.

Publiziert am 9. Apr. 2027

Nachhaltigkeit entsteht nicht im Stillen – sie braucht das Vertrauen und den Austausch aller Beteiligten. Unter diesem Leitsatz lud Lidl Schweiz zum zweiten Stakeholderdialog ein, diesmal in das Herz seiner Westschweizer Aktivitäten: nach Sévaz. Das Ziel blieb klar: Den Dialog auf Augenhöhe weiterzuführen, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und gemeinsam konkrete Wege für eine zukunftsfähige Branche zu finden.

Ein starkes Netzwerk am Logistikstandort Sévaz

Der Agrar- und Lebensmittelsektor ist das Rückgrat der Region Broye. Eine Bedeutung, die Lidl Schweiz mit dem Betrieb seines zweiten Warenverteilzentrums in Sévaz aktiv unterstreicht. Da über 60 % der regionalen Fläche landwirtschaftlich genutzt werden, ist die enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Produzenten, Verarbeitern und dem Detailhandel entscheidend für den Erfolg nachhaltiger Projekte.

«Wir sind davon überzeugt, dass wir Nachhaltigkeit in unserer Branche nicht alleine erreichen können. Wir haben die verschiedenen Partner und Akteure heute zusammengebracht, um ein Klima des Vertrauens zu schaffen und die besten Lösungen für morgen zu finden.»

Grazia Grassi, Head of Corporate Affairs bei Lidl Schweiz

Ein Redner von Lidl Schweiz begrüsst die Gäste beim Stakeholder-Dialog, auf der Leinwand ist eine Lidl-Filiale mit dem Titel Lidl en dialogue zu sehen.
Gesamtansicht des Veranstaltungsraums mit rund 40 Teilnehmenden, die einer Präsentation zum Thema Nachhaltigkeit folgen.
Aufmerksame Teilnehmende des Stakeholder-Dialogs verfolgen konzentriert die Präsentationen, einige machen sich Notizen.
Ein Referent steht auf der Bühne und präsentiert vor dem Publikum, im Hintergrund der mehrsprachige Willkommensbanner von Lidl Schweiz.
Eine Teilnehmerin gibt während einer interaktiven Session ihr Feedback auf einem Flipchart, während andere Gäste im Hintergrund diskutieren.
Teilnehmende des Stakeholder-Dialogs tauschen sich beim informellen Networking an einem Tisch aus und pflegen den Dialog.
Drei Personen präsentieren die Ergebnisse einer Gruppenarbeit auf einem Flipchart vor dem Publikum des Stakeholder-Dialogs.
Eine Gruppe von Stakeholdern erhält eine Führung durch das Logistikzentrum von Lidl in Sévaz.
Ein Mitarbeiter von Lidl Logistics erklärt den Besuchenden die Abläufe im Logistikzentrum Sévaz.

Von der Theorie zur Praxis: Die gesamte Wertschöpfungskette im Blick

Der Nachmittag in Sévaz war geprägt von Transparenz und praxisnahen Einblicken. Die Teilnehmenden diskutierten nicht nur über Strategien, sondern sahen direkt vor Ort, wie Nachhaltigkeit im Alltag umgesetzt wird:

  • Emissionsverminderte Produktion: AgroImpact lieferte wertvolle Impulse zur emissionsverminderte Milchproduktion und zeigte auf, wie ökologische Ziele mit der landwirtschaftlichen Realität vereinbar sind.
  • Innovative Verpackungen: Die Käserei Spielhofer präsentierte am Beispiel des Tête de Moine, wie durch Innovationen bei Verpackungen Ressourcen geschont werden können, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
  • Verantwortungsvolle Logistik: Bei einem Rundgang durch das Logistikzentrum erhielten die Gäste Einblick in die Massnahmen zur Reduktion des ökologischen Fussabdrucks in der Lieferkette.
  • Co-Kreation in Workshops: In kollaborativen Runden wurden die Umrisse zukünftiger Kooperationen entworfen. Dabei stand der gesamte Lebenszyklus eines Produkts im Zentrum – vom Rohstoff bis zur Verpackung im Verkaufsregal.

Vernetzung als Standortvorteil

Auch regionale Organisationen wie die Coreb (Communauté régionale de la Broye) begrüssten den Ansatz. Für eine harmonische und nachhaltige Regionalentwicklung sei es essenziell, dass alle Akteure der Wertschöpfungskette – vom Fleisch- und Getreideproduzenten bis zum Detailhändler – miteinander sprechen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Kundenwünsche und ökologische Notwendigkeiten Hand in Hand gehen.

Ein Prozess ohne Enddatum

Für Lidl Schweiz ist klar: Dieser Dialog war ein wichtiger zweiter Schritt, aber sicher nicht der letzte. Nachhaltigkeit bleibt eine gemeinsame Aufgabe, die wir durch kontinuierlichen Austausch und konkrete Taten weiter vorantreiben – Schritt für Schritt, Region für Region.