Kein Marketing-Label, sondern Förderung des Tierwohls
Mit der Namensänderung unterstreicht Lidl Schweiz den Anspruch, im Schweineprogramm hohe Tierwohl-Standards umzusetzen (im Vergleich zu den Mindeststandards). Tierwohl wird dabei nicht als Marketinginstrument verstanden, sondern als grundsätzliche Förderung innerhalb des Schweineprogramms. «Cura Porc» soll diese Ausrichtung klarer kommunizieren.
Im Fokus stehen jene Schweizer Landwirte, die sich bewusst für eine tiergerechte Haltung entscheiden und den damit verbundenen Mehraufwand in Kauf nehmen. Der Ansatz folgt dem Prinzip Qualität vor Quantität.
Richtlinien und Regeln für das Wohl der Tiere im Schweineprogramm
Der Name ist neu, die Anforderungen bleiben aber im gleichen Umfang bestehen. Die aktuellen Richtlinien wurden gemeinsam mit dem Schweizer Tierschutz (STS) definiert. Sie stellen sicher, dass die Bedürfnisse der Tiere konsequent berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem:
- Mehr Platz und Bewegungsfreiheit: Die Schweine verfügen über mehr Platz, Auslauf und regelmässigen Zugang zu einem Aussenbereich.
- Möglichkeit zum Ausleben natürlicher Verhaltensweisen: Eingestreute Liegeflächen und Beschäftigungsmaterial ermöglichen ein möglichst natürliches Verhalten.
- Regelmässige, unabhängige Kontrollen: Externe Prüfungen stellen sicher, dass die Richtlinien eingehalten werden.
- Transparente Herkunft: Lidl Schweiz arbeitet mit ausgewählten Schweizer Bauernhöfen zusammen.
«Cura porc» sagt, was getan wird
Mit «Cura Porc» soll das Schweineprogramm für Konsument:innen klarer von anderen Programmen im Fleischsortiment unterscheidbar werden.